Was ist der Mensch?
Wenn der Mensch sozial ist, warum streitet, betrgt und stiehlt er dann? Wenn er so intelligent ist und rational denken kann, warum handelt er nicht danach? In dieser unterhaltsamen Diskussion zwischen Mensch und Tier lernen beide Seiten viel voneinander und erkennen sich selbst neu. Amsant und leicht fhren die Autoren ihre Leser an grundlegende philosophische Gedankengnnge heran und regen zum kritischen Hinterfragen und eigenen Nachdenken an.aInhaltsverzeichnisInhaltKapitel 1 In dem sich ein Hund namens Leo beim Philosophen vorstellt, dieser ihn aufnimmt und der Hund sich fragt, ob Menschen dafr geschaffen sind, in Gemeinschaft zu leben Kapitel 2 In dem der Philosoph hAflich Abbitte leistet und die Gastfreundschaft wiederentdeckt Kapitel 3 In dem die Frage aufgeworfen wird, warum Menschen in Gemeinschaft leben Kapitel 4 In dem Leo und der Philosoph darber debattieren, ob Tiere nicht ebenso arbeiten wie Menschen Kapitel 5 In dem die Frage aufgeworfen wird, ob Arbeit den Menschen glcklich macht Kapitel 6 In dem Leo und der Philosoph herausfinden wollen, ob Tiere miteinander sprechen kAnnen Kapitel 7 In dem der Hund daran zweifelt, dass der Philosoph ein vernnftiges Tier ist Kapitel 8 In dem Mensch und Tier ihre beiderseitigen Verdienste fr die Kultur und die Natur rhmen Kapitel 9 In dem Leo bestreitet, dass der Mensch frei ist Kapitel 10 In dem die beiden Freunde zufrieden auseinandergehen und ein Wiedersehen vereinbaren TexteaAuszug aus dem TextKapitel 1In dem sich ein Hund namens Leo beim Philosophen vorstellt, dieser ihn aufnimmt und der Hund sich fragt, ob Menschen dafr geschaffen sind, in Gemeinschaft zu lebenDies ist die Geschichte eines Philosophen, der an einem Buch ber den Unterschied zwischen Tier und Mensch schrieb. Jeden Tag wanderte er in seinem Arbeitszimmer vor den Bcherregalen auf und ab, die bis unter die Decke reichten, zog hier und da ein Buch heraus und vertiefte sich darin. Dann klappte er es wieder zu - pffft stiegen kleine StaubwAlkchen auf - und lief hinber zu seinem Schreibtisch, um zahllose Gedanken in sein groes Notizbuch zu kritzeln. Doch er konnte noch so viele Ideen in seinem Kopf wnlzen, es kam nichts da-bei heraus. Sein Werk machte keine Fortschritte.Eines Morgens hatte er die Nase voll. Laut rief er: Ich mAchte mal wissen, was ein Hund, eine Katze oder ein Elefant sagen wrden, wenn sie erklnren sollten, warum die Menschen den Tieren berlegen sind Noch wnhrend er dies sprach, kratzte es an der Tr. Drauen stand ein groer Hund mit fuchsrotem, struppigem Fell und langer Schnauze. Er stellte die Ohren auf und sagte: Steig mal von deinem hohen Ross herunter und biete mir deine Gastfreundschaft an, dann werde ich dir erklnren, warum Tiere den Menschen berlegen sind.aBiographische InformationenJean Robelin ist Professor fr Philosophie an der Universitnt Nizza und Autor zahlreicher Bcher. C(r)cile Robelin unterrichtet Literaturwissenschaft am Coll ge Paul-Bert de Drancy. Lionel Koechlin ist seit ber 30 Jahren als Autor und Illustrator, berwiegend von Kinderbchern, tntig."